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| Wettanbieter | Live-Chat | Telefon-Support | Support-Sprachen |
|---|---|---|---|
| Bet365 | 24/7 | Ja | DE, EN, FR, ES |
| LeoVegas | 24/7 | Ja | DE, EN, SE, FI |
| Unibet | 24/7 | Ja | DE, EN, FR, IT |
| Mr Green | 08:00-00:00 | Ja | DE, EN, SE |
1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), wie aus dem Beschluss hervorgeht (Beschl. Einem Rückerstattungsanspruch stehe es auch nicht entgegen, wenn dem Anbieter später doch noch die erforderliche Lizenz erteilt wird. Dieses Verfahren wird am 2. Mai 2024 mündlich verhandelt.
Der erste Zivilsenat des BGH muss das Verfahren daher wieder aufnehmen. Der Kläger hatte von 2013 bis 2018 an Sportwetten teilgenommen und argumentiert, diese seien wegen fehlender Lizenz unzulässig, die Wettverträge daher unwirksam gewesen. Der Grund: Bis Juli 2021 galt in Deutschland ein weitreichendes Verbot für Online-Glücksspiel nach § 4 Abs. 4 Glücksspielstaatsvertrag a. F.
Seit Juli 2021 gilt dagegen der neue Glücksspielstaatsvertrag, der den Online-Glücksspielmarkt liberalisierte. Der Kläger verlangt mehr als 3.700 Euro zurück, was im Vergleich zu anderen Fällen dieser Art eine kleine Summe ist. In dem Verfahren soll es auch um die Frage gehen, wann Ansprüche der Spieler verjähren sollen . Die Verhandlung war eigentlich für Anfang März angesetzt. Wenige Tage vor dem geplanten Termin wurde dieser aber aufgehoben, da die Beteiligten einen Vergleich aushandeln wollten.
In Verfahren dieser Art entstand vermehrt der Eindruck, verschiedene Sportwettenanbieter wollten eine Grundsatzentscheidung des BGH verhindern. In der Zwischenzeit ist ein Hinweisbeschluss des BGH zu einem ähnlichen, im Mai geplanten Verfahren bekannt geworden, der den Spielern den Rücken stärkt. Der Sportwettenanbieter Betkick Sportwettenservice hat nach vorläufiger Einschätzung des I. Zivilsenats gegen Regelungen des Glücksspielstaatsvertrags in seiner Fassung von 2012 verstoßen. Der BGH sieht gute Gründe für einen Rückzahlungsanspruch der Spieler aus § 812 Abs. Ronald Reichert von der Kanzlei Redeker Sellner Dahs, der mehrere Anbieter in derartigen Verfahren vertritt, hat Zweifel daran, ob der BGH nach einer mündlichen Verhandlung daran festhält. "Schließlich widerspricht er mit seiner Beurteilung ganz offen dem Europäischen Gerichtshof." Dieser habe festgestellt, dass den Sportwettveranstaltern, egal ob im Shop oder im Internet, das Fehlen der Konzession damals nicht entgegengehalten werden durfte, weil die Bundesländer den Veranstaltern die Sportwettkonzessionen europarechtswidrig vorenthalten hatten. "Und das Angebot, das die betroffenen Unternehmen gemacht haben, war genau das, was ihnen später von den Behörden genehmigt wurde", erklärte Reichert.
Anbieter, die die deutsche Glücksspiellizenz erworben haben, müssen sich an strenge Regeln halten. Dies gilt auch für den Sportwettenanbieter bet365. Für die Einhaltung der Regeln sorgt die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, kurz: GLL, die Anfang 2023 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die wichtigste Aufgabe der Glücksspielbehörde ist es, den deutschen Glücksspielmarkt im Internet zu regulieren. Dazu prüft und genehmigt sie Online-Angebote und sorgt ferner dafür, dass die Glücksspielanbieter mit einer deutschen Lizenz alle Regeln zum Schutz der Spieler vor Manipulation und Spielsucht einhalten.
Aufgrund der strengen Regeln und Auflagen gibt es bisher nur eine Handvoll Sportwettenanbieter mit deutscher Lizenz, darunter bet365. Da sich das Online-Glücksspiel sowohl weltweit als auch in Deutschland schnell entwickelt, gehen Experten davon aus, dass in Zukunft weitere Wettanbieter die deutsche Lizenz beantragen werden. Der Sportwettenanbieter bet365 wurde im Jahr 1974 als Hillside (Sports) ENC gegründet und zählt zu den ältesten Anbietern von Sportwetten. Seit 2001 ist der Anbieter auch im Online-Segment aktiv, mit großem Erfolg. Weltweit verzeichnet bet365 über zehn Millionen Kunden.
Viele Kunden haben positive Erfahrungen mit dem Wettanbieter gemacht, in Bezug auf sein Wettangebot, den Kundenservice oder Ein- und Auszahlungen. Er scheint in vielen Bereichen zu überzeugen. Dennoch hat der Anbieter mit Sitz in Malta in der Vergangenheit nicht immer vorschriftsmäßig gehandelt. So kam es im Mai 2023 zu einem Vorfall, den sich ein seriöses Unternehmen wie bet365 eigentlich nicht leisten darf. Der Anbieter nutzte ohne Genehmigung Bilder von Profi-Sportlern aus Dänemark zu Werbezwecken. Anders als beim "Dieselskandal" hätten nicht die Anbieter rechtswidrig gehandelt, sondern die Bundesländer beim Konzessionsverfahren.
"Der EuGH und die Verwaltungsgerichte haben deshalb ausdrücklich bestätigt, dass gegen die Veranstalter nicht vorgegangen werden durfte", so Reichert. Der BGH versuche das rückwirkend zu korrigieren. Der BGH wiederum sieht seine vorläufige Beurteilung dem Beschluss zufolge in Einklang mit der EuGH-Rechtsprechung. Auch eine Vorlage an die Luxemburger Richterinnen und Richter sei nicht nötig, weil die relevanten Fragen schon beantwortet seien, heißt es weiter. Für das Tipico-Verfahren, bei dem jetzt die Vergleichsgespräche scheiterten, gibt es bisher noch keinen neuen Termin für die Verhandlung. Der Spielervertreter und Prozessfinanzierer Gamesright teilte mit, man sei überzeugt, der BGH werde im Sinne des Verbraucherschutzes entscheiden.
Problematisch daran ist, dass das Unternehmen die betreffenden Atlethen im Vorfeld nicht gefragt hatte. Das Ganze vollzog sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das führte schließlich dazu, dass einige der Sportler Klage gegen den Anbieter erhoben. Das Gericht gab ihnen Recht und verurteilte bet365 zu einer Geldstrafe. Ob der Sportwettenanbieter gegen das Urteil Einspruch erheben wird, ist bislang nicht bekannt.
Eines ist jedoch sicher: In Deutschland darf sich das Unternehmen einen derartigen Fauxpas nicht erlauben. Wie alle anderen Glücksspielanbieter mit einer deutschen Lizenz unterliegt auch bet365 der strengen Regulierung der GLL. Bleibt zu hoffen, dass sich die Fehler aus der Vergangenheit nicht wiederholen. Können Tipper Verluste zurückverlangen, wenn der Sportwettenanbieter keine Konzession hat? Eigentlich wollten sich Wettanbieter und Spieler in bet wettanbieter bonus bestandskunden einem Tipico-Fall hierüber außergerichtlich einigen.
Jetzt muss aber doch der BGH entscheiden. Sie fordern Rückerstattung ihrer Verluste, weil die Anbieter nicht über die erforderliche Lizenz verfügten, um Online-Glücksspiele in Deutschland anzubieten. Zum Teil erhalten sie so über eine halbe Millionen Euro verzocktes Geld zurück. In einem dieser Rechtsstreitigkeiten um Verluste bei mutmaßlich unerlaubten Sportwetten des Wettanbieters Tipico muss nun doch der Bundesgerichtshof (BGH) entscheiden (Az.I ZR 90/23) . Wie ein Sprecher des höchsten deutschen Zivilgerichts am Freitag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, scheiterten außergerichtliche Einigungsbemühungen der Beteiligten. "Wir interpretieren den Hinweis des BGH so, dass Spieler auch Anspruch auf Erstattung ihrer Einzahlungen nach Lizenzerteilung haben können", sagte Gamesright-Gründer Hannes Beuck.
Der Sportwettenanbieter hatte mit den Athleten nicht erlaubte Werbung betrieben, indem er sie in verschiedenen sozialen Netzwerken abgebildet hatte. Der Buchmacher habe nach Aussage des Gerichts damit das Recht der Athleten am eigenen Bild und Namen verletzt. Die Werbe-Verstöße ereigneten sich über einen längeren Zeitraum, zwischen 2019 und 2021. In mehr als 90 Fällen nutzte bet365 Bilder der Sportler, um für das eigene Sportwetten-Angebot zu werben. Zwar war die Werbung mit den Sportprofis zum damaligen Zeitpunkt rechtlich nicht verboten.
Der Anbieter hätte sie nach eigener Aussage jedoch um eine Genehmigung bitten müssen. Dieser Meinung schloss sich das Gericht an. Insgesamt haben 23 dänische Athleten Klage gegen die Werbung von bet365 eingereicht. Dabei handelte es sich vorwiegend um Fußballspieler. Unter den Klägern waren unter anderem der frühere Torwart Peter Schmeichel (350.000 DKK) sowie die Fußballnationalspieler Kasper Schmeichel (500.000 DKK) und Christian Eriksen.
Die Richter stellten bei dem Sportler 29 unautorisierte Nutzungen fest. Der Kläger bekam 1,45 Millionen DKK. Ebenfalls dabei war der Handballweltmeister Mikkel Hansen, der mit der Verwendung seiner Bilder durch den Sportwettenanbieter ebenfalls nicht einverstanden war und ihn auf Schadensersatz verklagte. Ob der Anbieter gegen das Urteil Berufung eingelegt hat, ist bisher nicht bekannt. Der Fall dürfte jedoch in Dänemark dazu beitragen, dass Sportwetten-Anbieter im Land künftig noch genauer geprüft werden, insbesondere in Hinblick auf ihre Werbekampagnen. "Das gilt insbesondere dann, wenn Anbieter gegen das Einzahlungslimit von 1.000 Euro im Monat verstoßen haben. Nach unserer Ansicht sind dies die Meisten." Tipico hingegen beruft sich darauf, seit seiner Gründung im Jahr 2004 stets eine gültige Lizenz der maltesischen Regulierungsbehörde MGA im Bereich der Sportwette gehabt zu haben. Dass der Anbieter die strengen regulatorischen Vorgaben einhalte, wird dem Sprecher zufolge laufend kontrolliert. "Nachdem der Europäische Gerichtshof in mehreren Entscheidungen die deutsche Rechtslage in der Zeit vor 2020 als unionsrechtswidrig beurteilt hat, fanden die nationalen Regelungen zur Sportwette keine Anwendung." Diese Rechtsauffassung hätten die deutschen Behörden akzeptiert und Tipico danach eine deutsche Konzession erteilt.
| Wettanbieter | iOS App | Android App | App Store Bewertung (iOS) |
|---|---|---|---|
| Bet365 | Ja | Ja | 4.7 |
| LeoVegas | Ja | Ja | 4.6 |
| Unibet | Ja | Ja | 4.5 |
| ComeOn! | Ja | Ja | 4.3 |
Eine höchstrichterliche Entscheidung wäre für Tausende solcher Klagen an zahlreichen Gerichten relevant. Bei Sportwetten geht es um einen Milliardenmarkt.
Dem aktuellen Glücksspielatlas zufolge nahmen 2021 fünf Prozent der Bevölkerung an Sportwetten teil. * Zuvor wurde in diesem Artikel behauptet, es würde am 2. Mai über das Tipico-Verfahren verhandelt. Am 2. Mai wird über das Hinweis-Beschlussverfahren verhandelt. Zudem wurde die Aussage getroffen, dass der ergangene Hinweisbeschluss in einem Tipico-Verfahren ergangen sei. In: Legal Tribune Online, 19.04.2024 , (abgerufen am: 30.05.2026 ) In der Welt der Sportwetten haben Online-Buchmacher mittlerweile die Oberhand gewonnen. Doch es gibt auch Anbieter, die neben ihrem Online-Auftritt auch auf stationäre Wettshops setzen – einer davon ist TipWin.
Wir haben den Buchmacher genauer unter die Lupe genommen und uns mit dem Sportwetten Angebot beschäftigt.
IEU Kommunikation AG
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