Die Energiewende in der Schweiz ist in vollem Gang – und doch geraten viele Projekte ins Stocken. Komplexe Verfahren, fehlende Akzeptanz und anspruchsvolle Abstimmungsprozesse bremsen die Umsetzung. Genau hier setzt der dritte Forumstag der Powertage 2026 an: Im Zentrum steht die Frage, wie die Transformation gelingt – und wie sich das Tempo der Energiewende erhöhen lässt.
Am Donnerstag, 18. Juni 2026, in der Messe Zürich moderiert Arthur Honegger das Forum mit Fokus auf Transformation und Tempor für die Energiewende. Anhand ausgewählter Schweizer Projekte wird aufgezeigt, was funktioniert, wo die Herausforderungen liegen und welche Faktoren den entscheidenden Unterschied machen. Ziel ist es, aus konkreten Erfahrungen zu lernen und Impulse für eine schnellere und breitere Umsetzung der Energiewende zu gewinnen.
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Lernen von erfolgreichen Projekten
Erfolgreiche Energieprojekte entstehen nicht allein durch technologische Innovationen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Akteurinnen und Akteuren, Prozessen und Rahmenbedingungen – von der Planung über die Kommunikation bis hin zur Realisierung.
Wie erhöhen wir die Akzeptanz der Windenergie?
Den Auftakt bildet der Windpark Uri – ein Beispiel dafür, wie Projektverantwortung und Branchenperspektive zusammenwirken. Werner Jauch (energieUri-Gruppe) bringt die Sicht aus der konkreten Projektumsetzung ein, während Olivier Waldvogel (Suisse Eole) die Perspektive des Branchenverbands ergänzt. Gemeinsam zeigen sie, wie ein Vorhaben in einem anspruchsvollen Umfeld erfolgreich umgesetzt werden konnte – und welche Rolle Kommunikation, Akzeptanz und Zusammenarbeit dabei spielen.
Die Chancen von Kleinwasserkraftwerken nutzen
Im Anschluss steht mit dem Kleinwasserkraftprojekt «Papieri Cham» die Weiterentwicklung bestehender Infrastruktur im Fokus. Fernando Binder (fmb-ingenieure.ch) berichtet aus der Projektpraxis, während Martin Bölli (Swiss Small Hydro) die Sicht des Verbands einbringt. Die Kombination zeigt, wie Wasserkraftprojekte konkret umgesetzt und vorhandene Potenziale effizient genutzt werden können.
Solarexpress – Quo vadis?
Mit dem alpinen Solarprojekt Morgeten rückt ein weiterer innovativer Ansatz in den Fokus. Christian Haueter (Morgeten Solar AG) steht für die Projektperspektive, Matthias Egli (Swissolar) für die Einordnung aus Verbandssicht. Gemeinsam zeigen sie, welches Potenzial neue Photovoltaiklösungen im Gebirge bieten – und wie innovative Projekte neue Wege im Ausbau der Solarenergie eröffnen.
Erfolgsfaktoren bündeln und weiterdenken
Die Herausforderungen der Energiewende sind vielfältig und gross – doch es gibt erfolgreiche Lösungsansätze. Im abschliessenden Podium werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt und weitergedacht.
Das erwartet Sie
Der dritte Forumstag bietet:
- fundierte Einblicke in ausgewählte Schweizer Energieprojekte aus den Bereichen Wind, Wasser und Solar,
- konkrete Praxisperspektiven aus Projektentwicklung und Umsetzung – ergänzt durch die Einordnung der Branchenverbände,
- Erkenntnisse zu zentralen Erfolgsfaktoren,
- eine übergreifende Diskussion zur Skalierung erfolgreicher Ansätze und zur Beschleunigung der Energiewende,
- Austauschmöglichkeiten mit führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Verbänden und Wissenschaft.
Programm und Anmeldung
Das Programm und weitere Details zum Anlass finden Sie hier. Das ganze Programm des Powertage Fachforums 2026 finden Sie hier auf der Website der Powertage.
Unsere Aufgaben
Wir dürfen die Konzeption, Planung und Durchführung des Forums übernehmen – im Auftrag und in enger Zusammenarbeit mit den Powertagen. Herzlichen Dank für den geschätzten Auftrag!



