April 2007: Pisa - Montemarcello - Manarola - Corniglia - Vernazza (114 km)Nach Pisa fahren wir auf der gleichen Nationalstraße, auf der ich (in anderer Richtung) vor 25 Jahren mit Georg meine erste große Tour nach Rom gefahren bin.
| Spiel | Minimaleinsatz (typisch) | Maximaleinsatz (typisch) | Verfügbarkeit |
|---|---|---|---|
| Französisches Roulette | 5 €/CHF | 2000 €/CHF | In fast allen Casinos |
| Blackjack | 10 €/CHF | 5000 €/CHF | Standard an vielen Tischen |
| Punto Banco (Baccara) | 20 €/CHF | 10000 €/CHF | In größeren Häusern |
| Ultimate Texas Hold'em | 10 €/CHF | 1000 €/CHF | Zunehmend verbreitet |
Auch diesmal sind wir froh, als wir wieder runterkommen und auf Nebenstrecken an der Riviera fahren können.
Jedenfalls finden wir in Bagnato San Vito ein Hotelbett neben einer gigantischen Gelateria und Pasticceria mit Sachertorte. Bombastico: Fahrradstadt Ferrara Donnerstag, 19. April 2007: Bagnolo San Vito - Po-Radweg - Bondeno - Kanal-Burana-Radweg - Ferrara (89 km)Ein paar verkehrsreiche Meter bis zum Po und dann einsam auf dem in der Regel asphaltierten Po-Radweg "Destra", rechts-poisch, falls es dieses Wort gibt, meist auf dem hohen Damm dem Gegenwind ausgesetzt (Foto rechts).Es ist mühsam. Dann führt der Radweg mangels Brücke über einen Zufluss in großem Bogen südlich nach Bondeno. Von dort finden wir mühelos den Radweg am Kanal Burana, den "Itinerario Ciclopedonale Burana".
Von Bäumen gesäumt, überwiegend auf der Südseite des Kanals. Gelegentlich verläuft der Asphaltstreifen dank einer Kreativphase der Landschaftsarchtitekten in einem kleinen Kunstbogen.Jedenfalls der ideale Pfad nach Ferrara, das sich offiziell am Ortseingang als Fahrradstadt feiert. Tatsächlich gibt's hier einige, auch viele ältere Radler. Von Städten wie Münster oder Freiburg ist Ferrara aber mindestens so weit entfernt wie Mainz. Vorteil: wir können fahren wie wir wollen.In der bombastischen Villa Estense, der lange dominierenden Familie Este, decken wir uns mit Infomaterial ein, im Palazzo dei Diamanti - so genannt wegen seiner Diamanten-artigen Fassade - sehen wir "Il Simbolismo" - eine Ausstellung von Moreau bis Gauguin und Klimt.
Fantastico (mehr Bilder von Ferrara und anderen Etappen hier: Foto Special: Schweiz & Italien). Ravenna: ein Mausoleum, zwei Baptisterien und drei Basiliken Freitag, 20. April 2007: Ferrara - Ravenna - Cervia-Tagliata (111 km)Wieder massig Verkehr bei der Ausfahrt aus Ferrara. Die einsamen Strecken der Seidenstraße und Sahara haben uns verwöhnt. Novum immerhin nach der Autobahnüberquerung: erste Landstraße mit einem winzigen Seitenstreifen. Von den Dünen, in denen wir damals (ohne Zelt) übernachteten, ist nichts mehr geblieben.
Sofort können wir den Verkehr viel gleichgültiger vorüberrollen lassen.Trotzdem zweigen wir bei erstbester Gelegenheit zur Nebenstrecke ab. Als sie sich wieder mit der Hauptstrecke vereint, bietet sich ein begraster Damm des Flusses Reno als eine Art Radweg an. Schichtweise schlendern wir durch ein Mausoleum, zwei Baptisterien und drei Basiliken. Die letzte Basilika, Basilika San Apollinare in Classe (Foto links), liegt schon fünf Kilometer Richtung Rimini. Nach zehn weiteren Kilometern und dem Ende des Vogelschutzgebietes Po-Delta beginnt die Adria-Touri-Zone.
Nun ziehen sich mehrere fast lückenlose Reihen Hotels am feinen Sandstrand entlang. Las Vegas, Kitty und wie sie alle heißen. Die meisten noch geschlossen, an vielen wird gewerkelt, wir finden ein nettes, kleines mit italienischen Gästen. Touri-Scharen im Staats-Bergdorf Samstag, 21. April 2007: Cervia-Tagliata - Grenzen Italien/San Marino/Italien - Passo di Viamaggio (983 m) - Sansepolcro (140 km)Weiter am Endlos-Strip Richtung Rimini, das wir links liegen lassen um direkt auf den Berg von San Marino zuzusteuern.
Hundert Meter über dem Meeresspiegel begrüßt uns der "älteste Freistaat der Welt". Er ist schon so lang frei, weil unser Höhenmesser noch auf 666 m hoch geht. Trotz bedeckten Wetters und rings um Nebel, bevölkern Touristen-Scharen das Bergdorf mit eigener Filatelie. Dann bleibt uns (Foto rechts) nicht viel mehr, als die selbe Straße wieder runterzurollen. Summa summarum 19 Kilometer in meinem 60. Ein 40 km langer Endlos-Strip der Ferienindustrie, großzügiger angelegt als der, durch den wir nördlich von Rimini gefahren sind, und fast durchgehend mit einem passablen Radweg.Anders als damals kann man weiter nördlich inzwischen näher an der wilden Bergküste entlangfahren. Von Ameglia starten wir den ersten Aufstieg nach Montemarcello. Danach bleiben wir fast auf der Höhe bis Lerici. 25. April - "Tag der Befreiung" - Ende des Zweiten Weltkriegs.Der Strand bei Lerici ist voll. In La Spezia hat die Touri-Info seit dem Mittag geschlossen. So entscheiden wir uns ohne jede Ahnung für die Küsten-Route durch Cinque Terre.Cinque Terre klingt viel versprechend. Seit 1997 von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt. Bis vor wenigen Jahren waren die Orte in der rauen Bergwelt nur per Boot oder Bahn zu erreichen. Jetzt trägt uns eine lange Straße hinauf zu einem Gipfel-Tunnel. Warum müssen die im T-Shirt fahren? Immerhin tragen fast alle Helm.Dann klingen die Warnsignale von Rettungskräften hinauf. Mit kreischenden Reifen überholen uns drei Rettungsfahrzeuge, ein Feuerwehrwagen, zuletzt der Notarzt, als wir schon im Tunnel sind, in dem die Sirenen noch gnadenloser auf uns eindringen.Kurz hinter dem Tunnel: in einer Kurve, die kaum so zu nennen ist, liegt ein Motorrad.
| Casino Name | Ort (Land) | Spielangebot (Anzahl Tische/Slots) | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Casino de Divonne | Divonne-les-Bains (F) | 250 Slots, 25 Tische | Eines der größten in Frankreich, direkt an der Grenze. |
| Casino Barrière Lyon | Lyon (F) - Nähe Genf | 300 Slots, 30 Tische | Großes urbanes Casino mit Showprogramm. |
| Casino de Montreux | Montreux (CH) | 220 Slots, 18 Tische | Blick auf den Genfersee, jährliches Jazz Festival. |
| Casino Admiral Bern | Bern (CH) | 180 Slots, 15 Tische | Zentral in der Hauptstadt, auch Spielbank genannt. |
Der Mensch spricht furchtbar schnell, das Info-Material ist nicht berauschend.
Wir verstehen immerhin so viel, dass die fünf Küsten-Dörfer durch Wanderwege verbunden sind, die aber mit dem Fahrrad nicht passierbar seien. Oben die Straße sei halt hoch und längst nicht so spannend.Wir wollen die gerade erklommene Höhe nicht direkt verlieren und fahren erst mal oben weiter. Sehen unten den Weg zwischen Riomaggiore und Manarola, die "Via dell' Amore", wie wir später erfahren. Als an der Abzweigung nach Manarola die Höhenstraße noch mal richtig ansteigt, fahren wir doch runter.Mit kleinen Schwierigkeiten ist der Wanderweg von Manarola nach Corniglia mit dem Rad befahrbar.
Radl-Land.Als am späten Nachmittag der Himmel aufklart, so wie von unserm jungen dynamischen Hotelier in Tagliata versprochen, geht's endlich leichter aufwärts. Wir müssen über die etruskischen Appeninnen, am Passo di Viamaggio genau 983 m hoch. Strahlend geht die Sonne hinter den toskanischen Hügeln unter, während wir runter nach Sansepolcro rollen. Etwas außerhalb der Altstadt werden wir fündig. Nach der längsten Etappe mit genauso vielen Höhenmetern wie an den Alpentagen.
Schwarze Prostituierte und spinnende Römer Montag, 23. April 2007: Siesta in SienaSonntag, 22. April 2007: Sansepolcro - Laterina - Pianella - Siena (113 km)Endlich wieder ein sonniger Morgen. Jetzt im Auf und Ab der Toskana. Anghiari, begrüßt uns als erstes Dorf auf exponiertem Berge (Foto links).
Am Fuße kreuzen wir einen Pferde-Marathon, bei dem die müden Gäule mit Wasser übergossen werden um weiterzutrotten. So weit ist es bei uns erst am Nachmittag, nachdem die Hitze von Stunde zu Stunde zugenommen hat. Im Ambra-Tal kommen wir zunächst relativ gut voran. Für überschießende Frühlingsgefühle bieten schwarze Prostituierte am Straßenrand ihre Dienste an. Eine hat als diskrete Werbung ihren prallen Busen aus dem Dekolleté gestürzt.Wir wähnen uns schon fast in Siena, müssen aber vor einer zur Autobahn mutierten Landstraße kapitulieren. Und weil die Streckenkontrolle gerade Feierabend macht (18 Uhr), fällt auch nicht auf, dass wir nicht das Wander-Ticket haben.Der Blick an der Küste entlang immer neu begeisternd. In Corniglia, mit wenig Gastronomie, rät man uns wohl zurecht vom weiteren Wanderweg ab. Quälen wir uns die Straße bergauf und direkt wieder bergab nach Vernazza. Autos müssen schon weit vorher auf der schmalen Bergstraße am Rand stehen bleiben.Der Ort ist eingezwängt in ein schmalstes Tal.
Links und rechts türmen sich die Felsen. Wir finden über zig Stufen hinauf ein Zimmerchen mit Balkon und Meeresblick. Und genießen die Atmosphäre am kleinen, natürlichen Hafenbecken (Foto rechts: Blaue Stunde in Vernazza; mehr Bilder hier: Foto Special: Cinque Terre).
Auf den letzten fünf Kilometern müssten sich nicht unbedingt noch zwei Höhenzüge dazwischen schieben.Ebenso wunderschön und ebenso mühsam Siena selbst. Bei 17 Prozent Steigung schieben wir die Räder auf Dom-Höhe. Zumal das Ebay-Rad mit seinem tiefen Lenker meine kleinen und Ring-Finger von der Blutzufuhr abschneidet.Im Internet-Café muss ich mich ausweisen. Der Ausweis wird gescanned, das Geburtsdatum zum Password. Das gibt's selbst in Libyen, China, im Iran oder Sudan nicht.
Der Bangladeshi-Besitzer meint, es könne ihn 10.000 Euro Strafe kosten, wenn er mich nicht registriere. Die spinnen, die Römer.Ein Tag ohne Fahrrad Positive Pisa-Studie: der Chianti-Wein Dienstag, 24. April 2007: Siena - San Gimignano - Castelfalfi - Pisa (117 km)Das Gute und Schöne kommt bei Tagebuch-Einträgen meist zu kurz. Warmes Wetter, ruhige Nebenstraßen, San Gimignano - mit seinen Türmen als "Manhattan des Mittelalters" immer noch das Dorf Numero Uno in der Toskana, ein grandioser Blick cas 5 euro ohne einzahlung casino 2026 über die Hügel bis Volterra bei der Pause in Castelfalfi, rasante Abfahrt zum Arno, genau der richtige Bildausschnitt bei dem wir-waren-hier-Bild vor dem schiefen Turm von Pisa (dies und weitere Bilder hier: Foto Special: Schweiz & Italien), cas online casino schweiz basel Sofort-Glück bei der Quartiersuche mit der Albergo Helvetia, fast alleine bei der Besichtigung des Baptisteriums und des Doms, danach Pisa-Studie des toskanischen Chianti-Weins in "Il Bistrot" an einem romantisch beleuchteten Platz in der Altstadt, dazu feinste Spaghetti und Makkaroni al Dente und ein Internet-Café mit 45 Computern, in dem alles funktioniert und das bis Mitternacht. Vernazza: Ein Traum von Cinque Terre Mittwoch, 25. Cinque Terre: Manarola, Ziel der Via dell' Amore Noch ein Giro-Gipfel: Basso am Bracco Donnerstag, 26. April 2007: Vernazza - Levanto - Valico Guaitarola (617 m) - Passo del Bracco (615 m) - Genua (104 km)Höhenmeter heute: 1888.
Vorher noch Miris Meeresbad, Frühstück mit Meeresblick von den Klippen. Dann der Aufstieg mit immer neuem grandiosem Blick auf das so schnell lieb gewonnene Vernazza, Cinque Terre.Es ist so steil, dass uns ein Kinderwagenschieber ständig einzuholen droht. Wir bringen uns auf 500 m. Dann die Abfahrt nach Levanto.
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